
Der Bachelor-Studiengang Mediendesign läuft über 7 Semester und bietet auf Basis einer konzept- und strategieorientierten Gestaltungslehre ein ideales Umfeld für die Ausbildung und Förderung innovativer und selbstbewusster Gestalterpersönlichkeiten. Die meisten anderen Design-Studiengänge befinden sich in der schwierigen Situation, nur über 6 Semester Ausbildungszeit zu verfügen.
Das Ausbildungsspektrum erstreckt sich im Detail von Grundlagen der Gestaltung, Typo/Layout und Webgestaltung über Editorial Design, Corporate Design, Fotografie, AV Medien bis zu Interaction- und Interfacedesign und Servicedesign. Eingebettet wird die gestalterische Ausbildung mit Themen zur Analyse - und Strategieentwicklung wie z.B. Designmethodik, Gestaltungstheorie, Usability, Projektkalkulation, Projektmanagement und Marketing. Servicedesign und Interfacedesign sind dabei die Kernthemen in Lehre und Forschung.
Die innovative und zukunftsorientierte Ausrichtung zeigt sich auch darin, dass der Mediendesign-Studiengang Teil der Fakultät Wirtschaftswissen-schaften ist. Dies ermöglicht Synergien und Lehrangebote, die über eine klassische Designaus-bildung hinausgehen. Durch die Integration von Design- und Wirtschaftskompetenz lernen die Design-Studenten ihr kreatives Potenzial gleichermaßen für gestalterische, konzeptuelle und wirtschaftliche Innovationen zu nutzen. Dadurch lernen sie, Kreativität und marktwirtschaftliche Zusammenhänge professionell und erfolgreich zu verbinden, um so Design als die Basis für Innovation, aber auch zur Entwicklung kreativer, nachhaltiger Strategien innerhalb wirtschaftlicher Entscheidungsprozesse zu verstehen.
Die Methoden des Servicedesign tragen einerseits dazu bei, das eigene kreative Potenzial zu erkennen und im Team sinnstiftend einzusetzen, um so eine optimierte Basis für Innovation zu schaffen. Andererseits dienen diese Methodiken dazu, Kundenbedürfnisse und Märkte zu analysieren, um überhaupt erst zu erfahren, was tatsächlich der Bedarf ist. Dies macht den engen Zusammenhang von Design und Wirtschaft deutlich, aber auch, dass Nachhaltigkeit nur durch geeignete Methodiken möglich wird (siehe: http://thinking.desgnismakingsense.de).
Interfacedesign (Medien-, Geräte- und Informationssteuerung: Web, mobile, Augmented Reality, Bedienelemente etc.) wird erst an 10% der deutschen Designhochschulen gelehrt. Unserer Medien- und Informationsgesellschaft kann aber nur dank gut entwickelter Interfaces der Zugang zu Informationen möglichst unkompliziert zugänglich und das Bedienen komplexer Geräte ermöglicht werden. Interfacedesign ist somit ein Kernthema unserer Gesellschaft und zusammen mit Servicedesign die ideale Kompetenz für eine erfolgreiche Designer-Karriere.
So werden für diesen Studiengang Unterscheidungsmerkmale möglich, die sich für die Studierenden als Wettbewerbsvorteile am Arbeitsmarkt auszahlen und auch den Zugang zu Führungspositionen bzw. die Gründung eigener Büros erleichtert.
Wer Kreativität als Zukunftskompetenz und Design als Wirtschaftsfaktor erkennt, wird im Bachelor-Studiengang Mediendesign an der Hochschule Hof/Campus Münchberg ideale Voraussetzungen vorfinden.
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Kommunikationsdesign versus Mediendesign
Im Gegensatz zu Studiengängen für »Kommunikationsdesign« bzw. »Visuelle Kommunikation«
verweist der Studiengang Mediendesign an der Hochschule Hof/ Standort
Münchberg bereits in seiner Bezeichnung, dass er sich grundsätzlich und
somit mit allen Varianten von analogen wie digitalen Medien befasst und
seine Lehre nicht nur auf die Visualisierung und die Kommunikation mit
Medien konzentriert, sondern ebenso die Gestaltung und die theoretische
Auseinandersetzung mit Information und Interaktion mit einbezieht.
Kommunikationsdesign konzentriert sich auf die äußere Wirkung,
analysiert dabei die Anwenderreaktion, um z. B. die Werbewirkung zu
optimieren und orientiert sich so verstärkt an den Interessen der
Auftraggeber.
Mediendesign hingegen ist am Anwender, am Endverbraucher ausgerichtet
und ermöglicht dem Auftraggeber so über die für den Anwender spürbare
Qualität den gewünschten Erfolg. Zum Mediendesign gehört ebenso die
Einbeziehung von Interaktion und aktueller Usability-Strategien, als
auch die Berücksichtigung des Erlebens am Produkt, um so User Experience
Design bzw. Servicedesign zu schaffen.
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Anmeldung, Eignungsprüfung, Info zur Bewerbungsmappe:
Mediendesign: Info Mediendesign
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Design + Business = Kreativ+
»Interaktion ist die gefühlte Begeisterung zwischen Anwender und Produktaussage.
Durch die Integration von Design und Wirtschaftskompetenz lernen unsere Studierenden,
Produktsprache, Interaktion und Markenkommunikation professionell und erfolgreich zu verbinden.«
Prof. Torsten Stapelkamp
Ein wesentliches Ziel dieses Studiengangs ist es, die Designausbildung als gestalterisch/ kreative Vorbereitung für Informations- und Kommunikationskonzepte zu betreiben, aber ebenso als Basis für Innovation und als Unterstützung zur Entwicklung kreativer, nachhaltiger Strategien innerhalb wirtschaftlicher Entscheidungsprozesse zu vermitteln.
Insbesondere im Grundstudium geht es darum, die schöpferischen und kreativen Kräfte, die Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit und das analytische Denken der Studierenden zu wecken und zu fördern. Die Lehre kreativer Kompetenz steht dabei im Vordergrund, aber es wird auch gelehrt, die hohe wirtschaftliche Bedeutung von Design besser in ökonomische Abläufe einbringen zu können. Es geht darum, der hohen Relevanz des Designberufes gerecht zu werden.
Auch wenn Designmanagement in der Kreativebranche oft als zu betriebswirtschaftlich interpretiert wird, müssen sich Designer zunehmend mit strategischen Fragestellungen auseinandersetzen. Der Anteil der beratenden Tätigkeit hat deutlich zugenommen. Immer mehr Designagenturen betreiben auch Consulting. Corporate Design ist im Studiengang Mediendesign ein wichtiger Bestandteil der Lehre und Forschung. Die Gestaltung von Interfaces und auch die Auseinandersetzung mit Interaktivität haben stets auch damit zu tun, das Image eines Produktes, eines Unternehmens oder einer Dienstleistung zu gestalten. Interaktivität bedeutet auch die Kommunikation zwischen Marke und Kunde.
Durch den Studiengang Mediendesign an der Hochschule Hof werden die Designstudierenden in die Lage versetzt, neben ihren gestalterischen Schwerpunkten ganzheitliche Designlösungen entwickeln zu können. Sie lernen, auch bei interdisziplinären Projekten den Überblick zu bewahren und ihre Arbeit in einen Kontext einzuordnen.
Ein weiteres Ziel ist es, die Bedeutung des Designs als eines der wichtigsten Marketinginstrumente zu propagieren, Servicedesign und Interfacedesign an der Hochschule Hof als Synergiethemen von Design und Marketing und die Hochschule selber als wichtigen Ausbildungsstandort für die Creative Industries zu etablieren.
Design hat in der Kultur sowieso, aber allgemein für die Gesellschaft und die Wirtschaft eine sehr hohe Bedeutung, die in der Lehre und Forschung unseres Bachelor-Studiengangs Mediendesign besondere Beachtung findet. Design stellt eines des wichtiges Marketinginstrument dar und die allgemeine Kreativwirtschaft ist — vom Umsatz her betrachtet — in Deutschland die drittwichtigste Wirtschaftsbranche direkt nach der Automobilbranche (Allianz deutscher Designer e.V.).
Wer Kreativität als Zukunftskompetenz und Design als Wirtschaftsfaktor erkennt, wird im BA-Studiengang Mediendesign an der FH Hof/ Standort Münchberg ideale Voraussetzungen vorfinden. Die Angebote entsprechender Master-Studiengänge sind bereits vorhanden bzw. in Vorbereitung. Der Studiengang Mediendesign an der Hochschule Hof/ Standort Münchberg zeichnet sich unter anderem dadurch aus, die wirtschaftliche Bedeutung von Design herauszustellen und entsprechend dieser Bedeutung ein geeignetes Lehrangebot bereitzustellen, dass auf kreative Kompetenz vorbereitet ohne dabei zu vernachlässigen, dass Design eine sehr hohe wirtschaftliche Relevanz hat und Designer mit ihrer Arbeit maßgeblich zum Erfolg von Produkten und Dienstleistung beitragen.
Das Thema Design wird dabei in Lehre und Forschung als ein sehr wichtiges Element im Marketing und Kreativität allgemein aber insbesondere auch für die Wirtschaft als Grundlagenkompetenz für Innovation vermittelt. Die Integration des Studiengangs Mediendesign in die Fakultät Wirtschaftswissenschaften ist daher eine bewusste Entscheidung, um zusätzlich zur künstlerisch/ gestalterischen auch eine wirtschaftliche Kompetenz vermitteln zu können und den Hochschulstandort Hof u.a. zu einem wichtigen Unterstützer der Creative Industries auszubauen.
»Culture and Creative Industries in Germany« — Unesco-Kommission e.V.
»Kultur-/ Kreativwirtschaft« — Culture Industries